Darüber hinaus

„Jede Produktivität höchster Art, jedes bedeutende Apercu, jede Erfindung, jeder große Gedanke, der Früchte bringt und Folge hat, steht in niemandes Gewalt und ist über aller irdischen Macht erhaben.“ (Johann Wolfgang von Goethe Gespräche 1928)

Was wären wir ohne unsere rennenden Gedanken? Bloß ein leeres Gefäß ohne Halt und doppelten Boden? Wenn dem so wäre, dann könnte doch die Lebendigkeit darin ungehindert sprudeln, nicht wahr? Als wären wir selbst der Brunnen des Lebens. Und unser Körper die einzige Grenze zwischen Da und Dort. Eine Fontäne aus Liebe, die in die Höhe strömt, könnte sich aus uns heraus ergießen, oder? Wie ein Lächeln aus Gold, das die Herzen erreicht. Wir selbst wären das Sein und könnten sprudeln. Wie das Wasser – klar und rein – nähmen wir die Wege. Und würden sie sich biegen, wir täten es ihnen gleich. Ebenso leicht könnten wir über Steine hinwegfließen. Kein Hindernis wäre uns zu groß. Keine Straße zu weit, nicht wahr? Das Leben ließe sich voller Leichtigkeit nehmen, oder? Und wir wären frei!

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