Goethes Geist – ein Fazit

Ob ich ird’sches denk und sinne, das gereicht zu höherem Gewinne. Mit dem Staube nicht der Geist zerstoben, dringet, in sich selbst gedrängt, nach oben.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Westöstlicher Divan, Buch des Sängers)

Der Geist, ein unsterbliches Weisheitslicht, beleuchtet das Mögliche und fördert es zu Tage. Lässt es erwachen. Bringt es ins Leben. Der menschliche Geist – eine friedliche Waffe – richtet sich der Fokus erst einmal aufs Entfalten und Gestalten jener Wünsche, Träume und Vorgefühle aus, die in uns schlummern. Ganzheitliches Erfassen jener Wirklichkeit, die zuvor als getrennt empfunden wurde. Geist und Materie eins; eine Trennung zu zeichnen erscheint unmöglich, ist die wahre Natur des Geistes erst einmal erfasst. Klares Geisteslicht bündelt sich , damit die Kraft des Herzens auf Wanderschaft gehen kann; bei geerdeter Basis. In der Stille ruhen, auf eine spiegelglatte Oberfläche schauen und sich zuhause fühlen. Den Baum des Lebens im Inneren spüren und nichts mehr wollen, als das Sein in dieser Ganzheit erfahren. Denn, mit dem Staube nicht der Geist zerstoben, dringet, in sich selbst gedrängt, nach oben.

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