Journey unter Palmen

So oft im Kreis gelaufen. Um Kurven gerannt. Und kurz vorm Abheben wieder umgedreht. Was ist nur passiert? Ein Fragezeichen liegt in der Luft. Ebenso, wie grenzenlose Gefühle. Doch mein Traum vor mir, dazwischen eine eisgraue Nebelwand. Auch, zwischen dir und mir. Bin Umwege gelaufen; ja, gewiss, zum Glück gibt es die. Manchmal bringen sie große Freude. Manchmal hingegen Sorgen. Und am Ende doch auch immer irgendwie ans Ziel. Habe auf dem Weg dahin, zum Traum und so, Berge erklommen, dass mir fast die Luft wegblieb. Auf halber Strecke umgedreht. Zurück ins Altbewährte. War nicht immer gut. Bloß gemütlich. Der Fokus aber, auf den Traum, der blieb. Doch dazwischen noch immer die eisgraue Nebelwand. Auch zwischen dir und mir. Erkannt, aber nicht dran geglaubt. Am wenigsten an mich. Zu blöd. Ist ein bisschen, wie in die Luft gegriffen.

Jetzt hab ich dann doch was begriffen. Und eine Entscheidung getroffen: Statt übern Berg, lieber das Meer ergründen. Hinein, in die Tiefe, wie ein Perlentaucher; die schillernde Oberfläsche durchbrechen. Und sehen, was da ist. Im schwarzen Nichts, eines unfassbaren Raumes. Wie nur können Fische bei Dunkelheit sehen? Ich weiß es nicht. Von daher schließe ich meine Augen. Lass mich vom Strom ziehen. Zumindest für ne Weile. Ans andere Ufer? Oder noch tiefer hinein den Ozean? Wenn ich wieder auftauche, denke ich, lasse ich mich von den Wellen ans Land treiben. Um den Sand unter meinen Füßen zu spüren. Und festen Grund unter mir. Ja, so ungefähr. Gebe nicht mich, sondern allzu Festgefahrenes an die See. Das Gewässer spült es fort. Nimmt es mit. Ich brauche es nun nicht mehr. Habe Land erreicht. Und noch so vieles mehr.

Salzkristalle auf der Haut. Und barfuß im Herzen, geht die Reise weiter. Ich streck den Daumen raus. Will per Anhalter hoch hinauf. Ab, in fremde Galaxien hinein. Major Tom treffen. Fühl mich, als hätte ich das große Los gezogen: Mein Ticket für den Highway der Sterne. Die planetare Konstellation steht gerade gut. Quasi Spalier. Und mir steht der Sinn nach Liebe. Und einem Abenteuer. Dem Berg hinter mir sage ich Adé. Über Umwege wandern ist passé. Tauche lieber mit Delphinen, schwimme hin zu ihnen. Küsse anschließend einen Stern, auf dem Weg zum siebten Himmelszelt. Denn der Himmelskörper hat meinen sehnlichsten Traum erfüllt. Jetzt knallt’s gewaltig am Firmament. Komm lass uns schnell eine Wolke finden, die uns mit auf Reisen nimmt. Während es Sternschnuppen vom Himmel auf die Erde regnet. Weil die Feuerblume so hell lodert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close