Windstoß

Ein Rauschen – so weit, so breit – der Tiefe des Herzens gleich. Erzählt von längst vergangener Zeit. Und dem, was da noch kommen kann. Flüsternd leise, durch Wipfel hindurch. Mondschimmernde Schatten – seidig köperlos tanzend. Das Auge blickt, wach in der Nacht. Folgt dem Windstoß in die Weite hinaus. Hält’s nicht aus. Hält’s nicht aus in der Enge des Raums. Fliegt heraus, direkt ins Herzstück des Seins hinein. Dort erst, dort erst legt sich der Blickpunkt fest. Sich wiegend am endlichen Zweck: dem Ziel einer sehnend suchenden Reise.

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