time travellers

Jetzt da ich weiß, zieht vorbei, jene geliehene Zeit. Und ich schreibe Briefe an die Vergänglichkeit. Wie oft fiel der Regen, wusch von den Straßen, jene Fußspuren, die wir hinterließen. Tropfen für Tropfen benetzte, wurde zum Ozean vor dem Glas, hinter dem wir standen. Diese Tage, an denen der Regen kam, machten uns glauben, das Leben sei real. Wir schauten und nahmen hin, was nur geliehen war. Meine Hand am Fenster, unberührt – will halten, was nicht greifbar ist. Will fühlen, was nicht spürbar ist. Am Ende läßt sie los, öffnet die Scheibe und ich tauche hinein, ins Meer der Zeit. Schwimmend, ohne Grund, wird jeder Abschnitt zum Weg und ich zum Reisenden just in time. Entstehen und Zerfall, alles ist eins, in jenen Tropfen der Zeit. Doch trägt jeder einzelne von ihnen, sei er auch noch so klein, dazu bei, ein Ozean zu werden.

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